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Brunzkachl

die,

Alte Frau


Wortart: Substantiv
Referenz: 0
Besser: 0
Erstellt von: Bubu
Erstellt am: 07.12.2005
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 2 0

Dieser Eintrag sieht prinzipiell nicht schlecht aus aber es ist noch mehr Information nötig. Alles Kommentare und Bewertungen sehr erwünscht.

Kommentare (3)


...kommt vom Geruch "von alten Frauen"
...da diese öfters nach Urin (Brunze) riechen - also wie eine Fliese (Kachl) beim Pissoir
Bubu 07.12.2005


Nachttopf
Kenne den Ausdruck nur in Verbindung mit Nachttopf, dem 'Scherm'(Scherbe(n), Porzellan)... u.a. auch gehört bei einer Führung in einem burgenländischen Heimatmuseum.
ChrisB 30.07.2008


Auf Facebook mit 42 "Likes":
"Du kosch mr mol am Hahna riacha du brunzkachl du ogsaichte." Auf Bahöö.at wiederum entfährt einem Enoeckl: "ge schau ned so saubled, brunzkachl ogsoachde"Zum "Kachel" aber s. Eintrag

Kachel, der = Nachtgeschirr ( 2008-12-08)
http://www.ostarrichi.org/buch-16430-19382-Kachel.html.

'die Kachel' (Fliese) verhält sich zu 'der Kachel' (Topf) wie 'die Scherbe' zu 'der Scherben'(= Topf, vgl 'Grantscherben' = Sauertopf)


Schon althochdeutsch war
'chachala' ein Topf aus Steingut.

Als "Topf" und "Kochtopf" gibt's den 'Kachel' in Schwaben und im Plattdeutschen,aber in Kärnten, Tirol und in der Stmk. hat der Kachel eine derartige Bedeutungsverengung auf nächtlichen Gebrauch erlebt, dass niemand daraus eine Speise essen möchte.
Koschutnig 28.02.2013



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