Kommentare (5)
„Des is mir ganz puttn",
so macht der Bockerer seinen festen Standpunkt kund.(Ulrich Becher und Peter Preses: „Der Bockerer“ , UA 1948, Wiener "Scala", Fritz Imhoff als Bockerer. Zu finden in: „Wiener Volksstücke“, Langen-Müller, München-Wien 1971, S. 277-397.)"puttn wird wie "schnuppe" nur prädikativ verwendet.
Koschutnig 25.09.2012
Das "p"
verwirrt mich ein wenig - Fortis-Lenisierung hin oder her ...
Kann es nicht doch auch die Butte sein, die hier Pate stand?
... kommt alles in eine Butten ... alles in einen Topf ~ oder so ...
JoDo 25.09.2012
Wär durchaus möglich!
Mit b- steht's ja auch im "Würstelstand 'Zur Wurst' ":
Buttn 1) Butte > großes Holzgefäß, das die Weinhauer zur Weinlese am Rücken getragen haben 2) egal sein, Des is mir buttn – ganz egal http://www.zur-wurst.at/component/glossary/?id=539 - und den Fritz Imhoff hab ich nicht selber gehört.Mit p- ist's halt so gedruckt worden(Wr. Sexl-Verlag 1946, gibt's auch als rororo-Tb)). Die Ansprechpartner, die's evtl. g'wusst hättaten, gibt's leider auch nicht mehr: Peter Preses † 1961, Ulrich Becher (übrigens ein Berliner) † 1990
Bedeutungsmäßig ist's jedenfalls nicht identisch mit dem Wienerisch-Eintrag
wiencommunity.net/vbglossar.php?do=showentry&id=193
Koschutnig 25.09.2012
"Bockerer"
http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/presesbockerer.pdf JoDo 25.09.2012
Der Würstelstand
"Zur Wurst", den Koschutnig da zitiert, steht in 2,36 km Luftlinie von mir entfernt. Um dorthinzufinden bedurfte es des Umwegs über Klagenfurt! Genauso, wie im obigen Kommentar zitiert, habe ich es im Ohr.
JoDo 26.09.2012