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Bellaria (ital.: schöne, angenehme Luft)
war im 18. Jahrhundert ein beliebter Name für repräsentative Architektur.
Bellaria wurde unter anderem ein Vorbau des Leopoldinischen Traktes der Wiener Hofburg genannt. Die einzige direkte Zufahrt zur Hofburg führte über eine langgezogene Rampe vom Heldenplatz aus. Kaiserin Maria Theresia schätzte es, ohne Treppen steigen zu müssen, vor ihre Privatgemächer gefahren werden zu können. Die Kutschen konnten sie auf dem Burgwall vor der Bellaria absetzen, durch die sie direkt in die kaiserlichen Appartements gelangte.
Heute gibt es nur noch ebenerdige Eingänge. Das bestehende „Bellariator“ ist erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut worden, nachdem Burgwall und „Paradeisgartl“ im Zuge des Ringstraßenbaus abgetragen worden sind.
Nach der Bellaria benannt sind:
Bellariastraße
Bellaria Kino
Bellaria – Station im Verkehrsverbund Ost-Region
"Bellaria - so lange wir leben!", der preisgekrönte Film von Douglas Wolfsperger
http://de.wikipedia.org/wiki/Bellaria JoDo 26.08.2008
Treffpunkt
"Treff ma uns um Fünfe bei der Bellaria". Endstelle der Straßenbahnlinien 46, 48, 49 am Dr. Karl Renner-Ring/Ecke Bellariastraße. Im heutigen Sprachgebrauch ist das Wort verschwunden.
Für Interessierte: zur genaue Ortung der echten und unserer Bellaria möge man
http://www.magwien.gv.at/stadtplan/ und für den historische Hintergrund WIKI konsultieren.
Das wollte ich noch reinkopieren - JoDo war schneller. DIe Arbeit hält einem ständig von den interessanten Dingen ab ;-=
ChrisB 26.08.2008
Eine kleine Info noch zum Bellaria-Kino.
BELLARIA - solange wir Leben! Ein Film von Douglas Wolfsperger
In einer kleinen Nebenstraße, hinter dem Wiener Volkstheater, gibt es ein kleines, unscheinbares Kino in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Dort trifft sich regelmäßig eine Schar von Liebhabern alter UFA-Filme und erfüllt sich eine kleine Sehnsucht, indem sie der Kinosessel als Zeitmaschine in die eigene Jugend versetzt.
Die Dokumentation ist eine filmische Entdeckungsreise zu diesem Ort mit morbidem Charme und spürt den bunten Lebensgeschichten seiner mitunter skurrilen Stammbesucher nach. So enthüllt sich Stück für Stück die wahre Sehnsucht jener Menschen: Das Rad der Zeit für ein paar Momente anzuhalten, die Erinnerung an eine verlorengegangene Jugend zu bewahren und Gevatter Tod so noch ein letztes Schnippchen zu schlagen - mit viel Herz und natürlich Wiener Schmäh!
Weitere Info:
http://www.wien-vienna.at/blickpunkte.php?ID=1997 Weibi 26.08.2008