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bradeln, Bradlgeiger



musizieren, um als Gage eine warme Abendmahlzeit zu erhalten.


Wortart: Verb
Referenz: 0
Besser: 0
Erstellt von: trueffel
Erstellt am: 05.02.2008
Bekanntheit: 40%  
Bewertungen: 2 0

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Kommentare (2)


gefunden:
Das Wort „Bradlmusi“ kommt von den „Bradlgeigern“, die früher beim Wirt für ein Bratl – einen Braten – zur Unterhaltung aufspielten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ausseer_Hardbradler
JoDo 10.02.2008


"Bratelgeiger" ist die standardisierte Normalform
und "Bratlgeiger" wird sie gern ugs. geschrieben* Bei Rosegger heißt er "Bratelgeiger" - http://tinyurl.com/6rarnxf
* 1925 erschien "Der Bratelgeiger", Tiroler Erzählungen von Rudolf Greinz, und der wurde zufällig im Innsbrucker Vorort Pradl geboren (Greinzgasse Wien XXII)* Mit der Erklärung "Bratelgeiger = Bratschengeiger" haben die engl. Autoren einer Anthologie dt. Frauenliteratur allerdings daneben getroffen. - http://tinyurl.com/7er2her* Bei Emil Ert heißt er "Bratlgeiger": Es hätte vermutlich doch nichts anderes mehr aus ihm werden können, als was man einen Bratlgeiger nennt ("Im Haus zum Seidenbaum")* Das allerdings recht gute Quartett — früher einmal hat man Bratlgeiger gesagt — hat nie mehr als 3 Stunden gespielt und dafür...20 Gulden nebst Verpflegung (worunter 14 Seiteln Wein) bekommen. Über die 'Schmutzerei' is
der Herr Bratlgeiger-Direktor D. in eine maßlose und höchst beleidigende Schimpferei ausgebrochen.
, erfuhren die Wiener 1875 ( "Wiener Tänze" Bd. 20,1 (2010))* Ebenso lässt 1863 der Verfasser Anton Langer in seinem "Lebensbild mit Gesang" "Strauß und Lanner" Letzteren "Bratlgeiger" sagen: Vielleicht kommt einmal eine Zeit, wo die Leut mit Wehmuth an die Zeit der Bratlgeiger z'ruckdenken - weil auch die Zeiten der Brat'ln vorbei sein werden.In "Wiener Volks-Bühne", S. 127 - http://tinyurl.com/7tkgvod

Doch wie immer Folkloregruppen sich schreiben mögen, wie immer unbehauchte "t" ausgesprochen werden mögen - eine Schreibung mit "d" ist reinste regionale Schreibung-Mundart (Gleiches gilt für alle "t" und "p" und deren regionale lenisierte Aussprache!)p.s.
"Bubi" Bradl war kein Geiger, sondern der 1. Schispringer, der die 100-m-Marke übersprang!
Koschutnig 06.02.2012



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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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Zusätzlich umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

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