5 stars - 2 reviews5


Schneider, Schneider, leich mad Scha



Kinderspiel aus "alten" Tagen


Referenz: 0
Besser: 0
Erstellt von: shadow
Erstellt am: 02.01.2008
Bekanntheit: 40%  
Bewertungen: 2 0

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

Kommentare (3)


Es gab sie, die Zeiten ohne Playstation,
ohne jeden elektronischen Schnickschnack !
Eine eigentlich schon vergessene Zeit, als die Kinder noch "raus" gingen und draussen
spielten. Die Natur , der Wald war die Spielfläche. Aus der Gegend von Niederösterreich
ist dieses Spiel das dort Tradition hatte . Ob es die Bundeslandsgrenze je überschritten
hatte, weiß ich nicht. Sicher kennen es die "Stodtleit" nicht, aber ich möchte es schon
der Tradition und Erinnerung an schöne Tage hier eintragen.
Die Regeln waren :
Alle Mitspieler stellen sich an einzelnen Bäumen auf und ein Kind wird bestimmt,
dies geschah durch einen Auszählreim oder Auszählen. Dieses Kind ging nun von
einem zum Anderen und sprach „Schneider, Schneider, leich mad Scha!“
Das Kind wo angesprochen wurde schickte es dann weiter mit den Worten :
„Da drüben liegt sie ja!“
In dieser Zeit versuchten die anderen Kinder schnell die Plätze an den Bäumen
zu wechseln ! Wenn das Kind, das um die Scha gebeten hatte, einen leeren
Platz dabei erwischen konnte,so mußte der, dessen Platz er erwischte, seinen
Platz einnehmen und selber wurde er zum Bittsteller.
Unglaublich eigentlich, wie einfach und doch schön diese Zeit war.
LG an Alle -sh-
shadow 02.01.2008


Oh wie wahr:
Sicher kennen es die "Stodtleit" nicht
JoDo 02.01.2008



Meli 02.01.2008



Neuer Kommentar


Melde Dich an und erstelle einen neuen Kommentar.
Anmelden



Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Das Österreichische Volkswörterbuch ist ein Verzeichnis von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Option selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir darüber hinaus und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Zusätzlich umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich neben der hochsprachlichen Standardvarietät noch einige regionale Dialektformen, hier besonders bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache häufig genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

Hinweis: Das vom BMBWF mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche Österreichische Wörterbuch, derzeit in der 44. Auflage verfügbar, dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951 und wird vom Österreichischen Bundesverlag (ÖBV) herausgegeben. Unsere Seiten und alle damit verbundenen Dienste sind mit dem Verlag und dem Buch "Österreichisches Wörterbuch" in keiner Weise verbunden.

Unsere Seite hat auch keine Verbindung zu den Duden-Nachschlagewerken und wird von uns explizit nicht als wissenschaftliches Werk betrachtet, sondern als ein Gemeinschaftsprojekt aller an der österreichichen Sprache interessierten Personen.