Steinakirchen am Forst ist eine
Marktgemeinde mit 2.325 Einwohnern im
Bezirk Scheibbs in
Niederösterreich.
Geografie
Steinakirchen am Forst liegt im
Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 34,96 Quadratkilometer. 25,22 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind Außerochsenbach, Ernegg, Lonitzberg, Steinakirchen am Forst, Zehetgrub.
Geschichte
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz
Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle
Geschichte Österreichs. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Steinakirchen
979. Der Name Steinakirchen stammt von der Steinernen Kirche damals die einzige, da rundum die Kirchen aus Holz gebaut wurden. Einzigartig ist die Kirche noch heute da sie als einzige in Mitteleuropa ein Rundumempore besitzt; sie wurde im Jahre
2003 renoviert.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung
2001 gab es 2370 Einwohner.
1991 hatte die Marktgemeinde 2319 Einwohner,
1981 2119 und im Jahr
1971 2091 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Johann Schagerl.Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 21 Sitzen folgende Mandatsverteilung:ÖVP 15, SPÖ 4, Liste I.STE. 2, andere keine Sitze.
Musik
*Blasmusikverein Steinakirchen
*Jugendchor TonARTisten
Bauwerke
Besonders erwähnenswert ist die spätgotische Hallenkirche mit der Rundherumempore. Davon existiert in Europa nur noch eine andere.
Naturdenkmäler
*1000jährige Eiche
Regelmäßige Veranstaltungen
*Sommer und Wintersonnenwende am Sonnwendkreis Jun./Dez.
*Marktfest Ende Juli
*Michaelikirtag - Ende September/Anfang Oktober
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 70, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 165. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1103. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,51 Prozent.