St. Anton an der Jeßnitz ist eine Gemeinde mit 1.277 Einwohnern im
Bezirk Scheibbs in
Niederösterreich.
Geografie
St. Anton an der Jeßnitz liegt im
Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 69,64 Quadratkilometer. 70,98 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind Anger, Gärtenberg, Grafenmühl und Wohlfahrtsschlag, weitere Orte sind Gabel, Gnadenberg, Gruft, Hochreith, Hollenstein und Kreuztanne.Vom Ski- und Wandergebiet
Hochbärneck hat man einen herrlichen Blick auf den
Ötscher.
Geschichte
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz
Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle
Geschichte Österreichs. Vom Fabrikanten
Andreas Töpper wurde die "Bruderlade" 1868 als Versorgungshaus für in Not geratene Arbeiter seines Werkes eingerichtet. Seit 1998 befindet sich im Erdgeschoss ein historisches Museum.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1287 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1273 Einwohner, 1981 1287 und im Jahr 1971 1299 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Gemeinde ist Franz Mayer, Amtsleiter Hermann Weiß.Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung:SPÖ 8, ÖVP 11, andere keine Sitze.
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 25, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 142. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 590. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,3 Prozent.