Randegg ist eine
Marktgemeinde mit 1.951 Einwohnern im
Bezirk Scheibbs in
Niederösterreich.
Geografie
Randegg liegt im
Mostviertel in in der niederösterreichischen
Eisenwurzen. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 51,87 Quadratkilometer. 38,87 Prozent der Fläche sind bewaldet. Katastralgemeinden sind Franzenreith, Graben, Hinterleiten, Hochkoglberg, Mitterberg, Perwarth, Puchberg bei Randegg, Randegg, Schliefau und Steinholz.Unweit von Randegg - in der Nachbargemeinde Gresten-Land - schneidet sich der 15. östl. Längengrad mit dem 48. nördl. Breitengrad. An dieser Stelle ist ein Meridianstein errichtet.
Geschichte
Noch vor der römischen Besatzung war Randegg schon als keltische Siedlung rand-e-ack bekannt.Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz
Noricum. Die spätgotische Pfarrkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle
Geschichte Österreichs. 1848 entstand die heutige politische Gemeinde.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1934 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1872 Einwohner, 1981 1842 und im Jahr 1971 1837 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Engelbert Wieser, Vizebürgermeisterin ist Claudia Fuchsluger. Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach den Gemeinderatswahlen 2005 folgende Mandatsverteilung:
ÖVP 12 (-1),
SPÖ 3 (+2), Liste Dallhammer 4, RAK (-1) und andere keine Sitze.
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 54, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 182. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 898. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,93 Prozent.