Gaming ist eine
Marktgemeinde mit 3.583 Einwohnern im
Bezirk Scheibbs in
Niederösterreich.
Geografie
Gaming liegt im
Mostviertel am westlichen Fuß des
Ötschers im niederösterreichischen Teil der
Eisenwurzen. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 244,07 Quadratkilometer. 85,87 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind Altenreith, Brettl, Gaming, Gamingrotte, Hofrotte, Holzhüttenboden, Kienberg, Lackenhof, Langau, Maierhöfen, Mitterau, Nestelberg, Neuhaus, Pockau, Polzberg, Rothwald, Steinwand, Taschelbach, Trübenbach, Zürner.
Geschichte
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz
Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle
Geschichte Österreichs.In Gaming befand sich von 1330 bis 1782 ein bedeutendes
Kartäuser-
Kloster, die
Kartause Gaming. Hier wirkte unter anderem auch
Nikolaus Kempf. Heute ist dort u. a. das Internationale Theologische Institut für Studien zu Ehe und Familie untergebracht.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung gab es
2001 3.840 Einwohner
1991 3.793 Einwohner
1981 4.089 Einwohner
1971 4.181 Einwohner
Politik
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Kurt Pöchhacker, Amtsleiter Alfred Six.Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl
2005 bei insgesamt 23 Sitzen folgende Mandatsverteilung:
SPÖ 14, Liste
ÖVP 7,
FPÖ 1, Liste GRÜNE 1, andere keine Sitze.
Städtepartnerschaften
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Bad Sassendorf,
Nordrhein-Westfalen/Deutschland
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Groß-Siegharts, Niederösterreich
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
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Kartause Gaming
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Wasserleitungskraftwerk Gaming
Naturdenkmäler
*Naturpark Ötscher-Tormäuer
Museumsbahn
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Ybbsthalbahn-Bergstrecke
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 171, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 153. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1530. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 41,48 Prozent.