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ÖsterreichischDeutsch 
2008-12-27 18:56:49 von avenariusQualität des EintragesBekanntheit des EintragesKategorie:Humorige Bezeichnungen, Schmäh

in der
Nudelsuppe
schwimmen

noch nicht geboren sein

Neue Kommentare

(zu Güllwurzen) [ von Brodi am 2010-09-08 16:32:08 ]
Es stammt glaube ich nicht vom Wort Nieswurz ab

Geh! ruaf mi später ãã, (zu auf der Paß sein/liegen) [ von JoDo am 2010-09-07 23:31:59 ]
i lieg gråd auf da Paß
es is nemli da Bosdla in da Gåssn!
(Bitte rufe mich später an, ich liege gerade auf der Lauer, es ist nämlich der Briefzusteller in der Gasse).

´tua di!´ (zu tummel Dich!) [ von JoDo am 2010-09-07 23:23:04 ]
Weiß´d was ´Strangale´?
Trag´s ein!

Genau! (zu Franziskerl) [ von JoDo am 2010-09-07 23:20:31 ]
Zu Weihnachten und Neujahr in Verwendung,
weil ja einem Normalsterblichen nicht den Erwerb einer Räucherkohle und Weihrauchs zuzumuten war, kam daher dieses Fertigkompositum, das sowohl das Eine wie auch das Andere beinhaltete, zum Einsatz.

Noch einmal: (zu hinauf (fahren/gehen/kommen)) [ von JoDo am 2010-09-07 23:11:56 ]
Mir kommt´s hoch, wenn ich höre:
“Na dann gehen wir mal hoch … “

Eigenartig (zu hinauf (fahren/gehen/kommen)) [ von pedrito am 2010-09-07 21:44:35 ]
Das ist mir bis jetzt nicht aufgefallen… Im Urlaub hörte ich dann aber:“ Na dann gehen wir mal hoch…“ Was sicher soviel heißt wie: “Nun gehen wir aber hinauf…“ – "So hiatzt gemma oba aufi“ ligrü. pedrito

tua di! (zu tummel Dich!) [ von Strangale am 2010-09-06 13:49:08 ]
... dazu fällt mir dann noch ein: "tu dich!" für "mach schnell" oder "gemma, gemma"!

Und 1996? (zu Tabakregie) [ von klaser am 2010-09-04 23:24:55 ]
Ob die verblendete Verehrung Hayeks durch Grasser und deren Duldung durch Schüssel der einzige Grund für das Verscherbeln des staatlichen Tafelsilbers war, oder ob es noch Unschuldsvermutungs-Motive dafür gegeben hat, wird hoffentlich restlos aufgeklärt werden.

Guten Wein (zu tummel Dich!) [ von Koschutnig am 2010-09-03 09:36:34 ]
sollte man so nicht behandeln:

Frisch auf, gut G´sell, lass rummer gahn!
Tummel dich, gut’s Weinlein!
Das Gläslein sol nit stille stan,
Tummel dich, tummel dich, tummel dich,
Gut’s Weinlein!
Tummel dich, gut’s Weinlein.

Er setzt das Gläslein an den Mund,
Tummel dich, gut’s Weinlein!
Er trinkt’s heraus bis auf den Grund.
Tummel dich, tummel dich, tummel dich,
Gut’s Weinlein!
Tummel dich, gut’s Weinlein.

Er hat sein Sachen recht getan,
Tummel dich, gut’s Weinlein!
Das Gläslein soll herummer gan!
Tummel dich, tummel dich, tummel dich,
Gut’s Weinlein!
Tummel dich, gut’s Weinlein.

Schenkt ein, schenkt ein den kühlen Wein,
Tummel dich, gut’s Weinlein!
Das Gläslein muss verschlemmert sein.
Tummel dich, tummel dich, tummel dich,
Gut’s Weinlein!
Tummel dich, gut’s Weinlein.

Weinkenner waren die deutschen Landsknechte halt grad nicht!

Mit den Noten findet sich das Landsknechtlied aus dem 16. Jh. in
Joseph Kürschner: Deutsche National-Litteratur. Stuttgart 1883 ff., Band 13, S. 153 f. (Nr. 46, "Tummler")
http://tinyurl.com/2an3asa

Möglich, (zu tummel Dich!) [ von albertusmagnus am 2010-09-02 11:25:25 ]
daß man sich in einigen Gegenden Deutschlands auch tummelt, mach hin
wäre in Österreich aber die Aufforderung, etwas zu zerstören!

Kritik (zu auf die Seife steigen lassen) [ von JoDo am 2010-08-31 21:38:09 ]
wohlwollend angenommen!
Änderung erfolgt stehenden Fußes (stantapeda).

Heißt das nicht (zu auf die Seife steigen lassen) [ von klaser am 2010-08-30 00:42:58 ]
soviel wie einfahren (lassen)? In den Fettnapf treten hat m.E. mit sich peinlich Benehmen zu tun.

Auf der einen Seite (zu stibitzen) [ von JoDo am 2010-08-29 22:39:55 ]
könnt´ man jetzt sagen: Na gut, DAS ist also nicht wirklich österreichisch,
auf der anderen Seite aber auch:
Österreich ist viel größer, als man denkt ...
Was will ich damit ausdrücken:
Es gibt Worte, die unsereiner ung´schauter als ´österreichisch´ durchgehen lassen möchte, die sich aber bei genauerer Betrachtung als gar nicht dessen würdig erweisen.

Lessing, Goethe und Kleist haben´s auch schon. (zu stibitzen) [ von Koschutnig am 2010-08-28 22:30:25 ]
Seit Anfang des 18. Jh. findet sich das umgangssprachliche Wort, das das Entwenden fremden Eigentums ziemlich verharmlost, in deutschen Quellen immer wieder.
Spez. österr. ist es eindeutig nicht!

Reinecke, der Fuchs, der sitzt
lichtscheu in der Erden,
und verzehrt, was er stipitzt,
ohne fett zu werden. (Heinrich v. Kleist)

Es könnte Schüler-Ursprung haben - die "bi-Sprache" gibt´s seit dem 16. Jh.
In dt. Gegenden existieren fürs Klauen auch "stitzen", "stritzen" und "stribitzen", die sind aber lokal geblieben.

Wann immer (zu Szepter) [ von Koschutnig am 2010-08-28 22:17:15 ]
ich irgendwo "Zepter" les´, reißt´s mich und ich muss mich stessn: Das ist ja die draußige Schreibweise, so fremd kommt´s mir vor! Die Übersetzung "D: Zepter" wär´ aber ausreichend. Im Kommentar steht ja, dass es außerhalb Österreichs veraltet ist.

(zu auf die Seife steigen lassen) [ von Koschutnig am 2010-08-28 22:02:50 ]
Jedenfalls führt´s ob der Seifenglätte zu einem - mitunter recht blamablen - Ausrutscher.

Ein kleiner Unterschied - vielleicht ... (zu auf die Seife steigen lassen) [ von JoDo am 2010-08-28 21:40:31 ]
´ins Fettnäpfchen treten´ tut man meist selber,
´auf d´Saaf steigen´ lässt man gerne Andere.

1784 wurde (zu Tabakregie) [ von JoDo am 2010-08-28 21:06:47 ]
die Österreichische Tabakregie unter Joseph II. als Vollmonopol für alle österreichischen Länder gegründet. Dieses war unter anderem zur Versorgung von Kriegsinvaliden gedacht, die bei der Zuteilung der Verschleißstellen bevorzugt wurden (Trafik für einfache Soldaten, Großhandel für Offiziere). Daneben wurden auch schuldlos verarmte Beamte auf diese Weise versorgt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Austria_Tabak#Das_Vollmonopol_von_1784_bis_1996
http://www.egoisten.de/benesch_st/page404/page404.html
http://www.suchtmittel.de/info/nikotin/000655.php

Tut leid, (zu Kellerlachpartie) [ von JoDo am 2010-08-28 20:56:11 ]
eine originalgetreue Übersetzung ist mir bei bestem Willen nicht eingefallen.

Bei mia zaus (zu zuhaus) [ von JoDo am 2010-08-28 20:11:38 ]
bin i nia zaus
owarim Wiazhaus
bin i wia zaus,
drum gee i a ned zaus.

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