@ helene, ich kenne das Wort aus meiner Kindheit, in der das Wort Taschengeld noch nicht mal existierte. [ von Amalia am 2007-08-12 20:47:35 ]
Auf dem Schulweg befand sich eine Greisslerei, und da wir kein eigenes Geld hatten, hatten wir von der Mutter die Erlaubnis, sich in einem bestimmten Rahmen (Geld) etwas zu kaufen, ausser dem üblichen Jausenbrot von zu Hause.
Die Greisslerin wusste das und auch, wieviel sie uns geben darf, das war ein Abkommen mit meiner Mutter, die sagte sie soll es inzwischen auf einen Zettel aufschreiben, und sie bezahlt das am Samstag beim Wocheneinkauf.
Ich fände es echt toll, wenn du anhand von Beispielen, auch deine Worte erklären könntest. Was hast du angeschrieben und woran?
@Amalia [ von Brezi am 2007-08-12 22:33:06 ]
Beides stimmt. In Deutschland sagt man zu dieser Art der "Kontoführung und Verrechung" tatsächlich "anschreiben lassen". "Schulden machen" ist vielleicht zu universell, denn nicht jeder macht Schulden, indem er anschreiben lässt. Das kann er eben nur beim Wirten oder in einem kleinen Geschäft.